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Angstlösend, schmerzlindernd, entzündungshemmend … CBD (Cannabidiol) hat viele interessante Eigenschaften – doch eine wird noch selten erwähnt: seine antiemetische Wirkung. Von Reiseübelkeit über Migräne bis hin zu Menstruationsbeschwerden und Magenproblemen kann CBD dazu beitragen, verschiedene Arten von Übelkeit zu lindern – ohne die sedierenden Nebenwirkungen mancher klassischer Mittel. Wie lässt sich CBD bei Übelkeit einsetzen? Hier erfährst du alles, was du wissen musst.

Wie wirkt CBD gegen Übelkeit?

In unserem Körper spielt das Endocannabinoid-System (ECS) eine Rolle bei der Regulierung grundlegender biologischer Funktionen wie Schmerzwahrnehmung, Immunantwort, Stimmung und Appetit. CBD interagiert mit verschiedenen Rezeptoren dieses Systems, darunter jene, die mit Serotonin verbunden sind. Diese Rezeptoren befinden sich in bestimmten Bereichen des Gehirns und des Verdauungstrakts und beeinflussen die Serotoninausschüttung.

Wird vermehrt Serotonin im Darm freigesetzt, stimuliert es einen Bereich des Gehirns, der für das Übelkeitsgefühl verantwortlich ist. Genau hier setzt CBD an: Indem es die Rezeptoren hemmt, die für die Serotoninfreisetzung zuständig sind, kann es dazu beitragen, Übelkeit und Erbrechen zu lindern.

Der Wirkmechanismus von CBD gegen Übelkeit ähnelt dem mancher Medikamente wie Zofran. Dieses starke Mittel wirkt, indem es die durch Serotoninausschüttung ausgelösten Übelkeitseffekte blockiert. Es wird eingesetzt, um Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Chemo- oder Strahlentherapie vorzubeugen.

In einer Studie[1], die 2022 im Journal of Clinical Gastroenterology veröffentlicht wurde, untersuchten Forschende die Wirkung cannabisbasierter Produkte auf Übelkeit. Den Ergebnissen zufolge berichtete die große Mehrheit der Teilnehmenden von einer Linderung ihrer Übelkeit. Von den 886 Personen umfassenden Stichprobe gaben 96 % an, „innerhalb einer Stunde eine Linderung der Übelkeit" zu spüren.

Eine weitere Untersuchung aus dem Jahr 2016[2] legt nahe, dass CBD dazu beitragen kann, Magenprobleme zu lindern, indem es:

- Entzündungen im Verdauungstrakt reduziert;

- die Magensäureproduktion reguliert;

- Übelkeitssignale auf der Darm-Hirn-Achse unterbricht;

- die Magenschleimhaut gegen Reizstoffe stärkt;

- den Einfluss von Stress und Angst auf Magenbeschwerden verringert.

Dank seiner vielfältigen Eigenschaften wirkt CBD auf den gesamten Körper und den Geist ein – was relevant ist, da bei Übelkeit viele Systeme gleichzeitig beteiligt sind: das Gehirn, das Verdauungssystem und das Nervensystem.

Wie verwendet man CBD bei Übelkeit?

Im Gegensatz zu THC ist CBD kein psychoaktiver Wirkstoff und hat keine berauschende Wirkung. Es kann also den Magen beruhigen, ohne deine Klarheit zu beeinträchtigen. Für eine gezielte Wirkung bei Übelkeit empfiehlt es sich, das passende CBD-Produkt zu wählen. Hier unsere Empfehlungen:

Art der Übelkeit

CBD-Produkt

Warum?

Anwendungshinweise

Übelkeit jeder Art (Reiseübelkeit, Medikamente, nach dem Essen oder intensivem Sport …)

CBD-Öl mit breitem Spektrum

Das Zusammenspiel der Cannabinoide dank des Entourage-Effekts zielt auf Übelkeit ab und wirkt gleichzeitig auf Entzündungen und Schmerzen ein, verbunden mit einem entspannenden Effekt

Nutze unseren automatischen Dosierungsrechner, um die täglich empfohlene Tropfenanzahl genau auf dein Profil abzustimmen (Alter, Gewicht, Intensität der Übelkeit usw.)

Wenn du Medikamente nimmst, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und schau dir die Liste der Wechselwirkungen in unserem Anwendungsleitfaden an

Übelkeit im Zusammenhang mit der Menstruation

CBD-Öl Weibliches Wohlbefinden

Die dreifache Wirkung von CBD, CBG und Schafgarbe unterstützt die Linderung von Übelkeit vor oder während der Menstruation sowie von Menstruationskrämpfen

Die auf dem Etikett angegebene Dosierung je nach Intensität der Beschwerden einhalten und die Einnahme auf drei Zeitpunkte aufteilen: morgens, mittags und abends

Übelkeit durch Migräne

CBD-Kapseln Migräne

Die Kombination von Full Spectrum CBD mit Rosenwurz und Basilikum kann Kopfschmerzen und die damit verbundene Übelkeit mildern

Eine Kapsel täglich einnehmen; die Wirkung setzt in der Regel 30 Minuten bis 1 Stunde nach der Einnahme ein. Wenn du die ersten Anzeichen einer Migräne spürst, nimm eine Kapsel frühzeitig ein, um die Anflutungszeit des CBD zu berücksichtigen.

Übelkeit vor dem Schlafen

CBD-Kapseln Schlaf

Die Kombination von CBD, CBN und Melatonin kann dazu beitragen, Übelkeit und Magenbeschwerden zu reduzieren, und unterstützt eine erholsamere Nacht

Eine bis zwei Kapseln abends, 30 Minuten vor dem Schlafengehen einnehmen

CBD bei Übelkeit: Worauf solltest du achten?

Auch wenn CBD bei vielen Arten von Übelkeit unterstützend wirken kann, wird es bei schwangerschaftsbedingter Übelkeit ausdrücklich nicht empfohlen. Da die Auswirkungen von CBD auf die kindliche Entwicklung noch nicht ausreichend erforscht sind, ist es ratsam, während Schwangerschaft und Stillzeit auf CBD zu verzichten.

Wenn deine Übelkeit dauerhaft anhält, wende dich an eine Fachkraft im Gesundheitsbereich. CBD ist kein Arzneimittel, sondern eine ergänzende natürliche Unterstützung. Anhaltende Übelkeit ohne erkennbaren Auslöser kann auf ein tieferliegendes Problem hinweisen.

Grundsätzlich gilt CBD in jeder Form als sichere und in der Regel gut verträgliche Option. Achte dennoch auf die richtige Dosierung. Bei übermäßiger Einnahme können Nebenwirkungen auftreten wie Appetitminderung, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Durchfall oder – ironischerweise – Übelkeit.

Wusstest du das?

Zur sicheren Anwendung werden alle cb'dé-Produkte von einem unabhängigen Drittlabor analysiert. Strenge Tests auf Wirkstoffgehalt und Reinheit werden durchgeführt, um die vollständige Abwesenheit schädlicher oder künstlicher Substanzen sicherzustellen.

> Auch interessant: Welche CBD-Dosierung ist die richtige?

Quellen:

[1] Stith, S. S., Li, X., Orozco, J., Lopez, V., Brockelman, F., Keeling, K., Hall, B., & Vigil, J. M. (2022). The Effectiveness of Common Cannabis Products for Treatment of Nausea. Journal of clinical gastroenterology, 56(4), 331–338. https://doi.org/10.1097/MCG.0000000000001534

[2] Gyires, K., & Zádori, Z. S. (2016). Role of Cannabinoids in Gastrointestinal Mucosal Defense and Inflammation. Current neuropharmacology, 14(8), 935–951. https://doi.org/10.2174/1570159x14666160303110150

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