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CBD ist ein Molekül, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird und in verschiedenen Produkten wie Ölen, Pastillen, Süßigkeiten oder CBD-Blüten angeboten wird. Es wird vor allem wegen seiner beruhigenden Wirkung geschätzt, die zu einem ausgeglicheneren Umgang mit Stress und Unruhe beitragen kann. Aber wie sieht es bei Tieren aus? Wirkt es genauso? Hier erfährst du alles, was du wissen musst.

Ist CBD gut für Tiere?

Mit dem wachsenden Interesse an CBD rücken auch die Auswirkungen des Moleküls auf Tiere immer stärker in den Fokus der Forschung. In mehreren Ländern untersuchen veterinärmedizinische Hochschulen, welchen Einfluss CBD auf bestimmte Beschwerden bei unseren Vierbeinern haben könnte. Um das besser einordnen zu können, ist es wichtig, zwei Dinge voneinander zu unterscheiden: die Wirkung von Cannabis auf Tiere und die Wirkung von CBD auf Tiere.

Cannabis bei Tieren

Die Cannabispflanze enthält mehrere Verbindungen (Cannabinoide), die jeweils auf ihre eigene Weise auf den Organismus einwirken. CBD ist eine davon – aber auch THC, ein Molekül mit ganz anderen Eigenschaften. Da THC psychotrope Wirkungen hat, darf sein Gehalt in CBD-Produkten in Deutschland 0,2 % nicht überschreiten.

Während die Wirkung von THC beim Menschen nach einigen Stunden nachlässt, ist das bei Tieren anders. Ihr Organismus nimmt dieses Cannabinoid schneller auf, was es potenziell gefährlich macht. Auch wenn es selten zu lebensbedrohlichen Situationen kommt, kann es zu Erbrechen, verlangsamtem Herzschlag oder Schwankungen des Blutdrucks führen.

CBD bei Tieren

Während THC für Tiere problematisch sein kann, wird CBD umgekehrt als potenziell vorteilhaft angesehen. Wie beim Menschen hat es keine psychotropen Wirkungen und könnte dazu beitragen, bestimmte Beschwerden zu lindern. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass es entzündungshemmend wirken und Gelenkschmerzen[1], Unruhe oder die Häufigkeit epileptischer Anfälle bei Hunden[2] reduzieren könnte.

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Wie wendet man CBD bei Tieren an?

Auch wenn CBD-Produkte in vielen Formen erhältlich sind, ist das am häufigsten empfohlene Format für Tiere das Öl. Der Grund: Die Dosierung lässt sich leicht an die Größe und die Bedürfnisse des Tieres anpassen. Einfach ein paar Tropfen direkt ins Maul geben – mit einer Pipette oder dem Dosierverschluss. Wenn dein Tier sich etwas ziert, kannst du das Öl auch einfach unter das Futter oder in einen Leckerbissen mischen.

Wichtig: Um sicherzustellen, dass CBD für dein Tier unbedenklich ist, solltest du unbedingt ein qualitativ hochwertiges Produkt von einem seriösen Anbieter wählen.

Sind CBD-Produkte für Menschen auch für Tiere geeignet?

Manche CBD-Produkte enthalten Inhaltsstoffe wie ätherische Öle oder künstliche Süßungsmittel. Aus Vorsicht empfiehlt sich ein speziell für Tiere entwickeltes CBD-Produkt, da die Dosierungsangaben auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sind. Noch praktischer: Manche Öle sind mit Huhn- oder Fischaroma verfeinert, damit die Einnahme leichter fällt.

Bei cb'dé haben wir ein CBD-Öl für Tiere entwickelt. 100 % französisch und natürlich, wurde es mit dem Wohlbefinden deiner Vierbeiner im Mittelpunkt formuliert und ist in zwei Geschmacksrichtungen erhältlich: Rind oder Lachs – sowie in zwei Konzentrationen: 3 % (kleine Hunde, 3 bis 10 kg) und 5 % (große Hunde, 10 bis 30 kg+). Es wird aus biologisch in Frankreich angebautem Hanf gewonnen, enthält kein THC, entspricht den geltenden Vorschriften und wurde von einem unabhängigen Labor geprüft.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man treffen, bevor man seinem Tier CBD gibt?

CBD-Produkte sind nicht für trächtige oder stillende Tiere geeignet. Für die richtige Dosierung halte dich sorgfältig an die Empfehlungen des Herstellers.

Wir machen es dir einfach mit unserem automatischen Dosierungsrechner für CBD-Öl für Hund & Katze.

CBD kann dazu beitragen, bestimmte Beschwerden zu lindern, ist jedoch kein Arzneimittel, sondern eine ergänzende Unterstützung. Zeigt dein Tier ausgeprägte Anzeichen von Angst oder Schmerzen, empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt.

Quellen:

[1] Philpott, Holly T et al. „Attenuation of early phase inflammation by cannabidiol prevents pain and nerve damage in rat osteoarthritis." Pain vol. 158,12 (2017): 2442-2451. doi:10.1097/j.pain.0000000000001052

[2] McGrath S, Bartner LR, Rao S, Packer RA, Gustafson DL. Randomized blinded controlled clinical trial to assess the effect of oral cannabidiol administration in addition to conventional antiepileptic treatment on seizure frequency in dogs with intractable idiopathic epilepsy. J Am Vet Med Assoc. 2019;254(11):1301-1308. doi:10.2460/javma.254.11.1301
Christensen C, Rose M, Cornett C, Allesø M. Decoding the Postulated Entourage Effect of Medicinal Cannabis: What It Is and What It Isn't. Biomedicines. 2023; 11(8):2323. https://doi.org/10.3390/biomedicines11082323

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