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CBD gewinnt dank seiner vielfältigen positiven Eigenschaften immer mehr an Beliebtheit – doch die tägliche Einnahme wirft viele Fragen auf und erfordert einige Vorsichtsmaßnahmen für einen sicheren Umgang. Also: CBD jeden Tag – gute oder schlechte Idee?

Kein Abhängigkeitspotenzial

Im Gegensatz zu THC erzeugt Cannabidiol (CBD) keine Abhängigkeit. Das bedeutet, dass man es theoretisch täglich einnehmen kann, ohne befürchten zu müssen, eine Abhängigkeit zu entwickeln – wie es etwa bei Nikotin der Fall ist.

Bereits 2017 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass CBD kein mit Abhängigkeit assoziiertes Verhalten auslöst – anders als Substanzen wie Opioide (psychoaktive Wirkstoffe, die im Gehirn die Schmerzwahrnehmung verändern). CBD wurde demnach nicht als suchterzeugende Substanz eingestuft und wird vom Körper in der Regel gut vertragen.

CBD als Kur

Für manche Menschen kann die tägliche Einnahme von CBD sinnvoll sein. Es empfiehlt sich, CBD mindestens 4 Wochen lang täglich einzunehmen, damit der Körper sich daran gewöhnen und die Wirkung entfalten kann. CBD-Öl in Tropfenform wird beispielsweise als Monatskur empfohlen. Du kannst CBD bis zu 4-mal täglich einnehmen – je nach Person können sich die Effekte jedoch unterschiedlich schnell zeigen, manchmal nach wenigen Tagen, manchmal erst nach mehreren Wochen oder Monaten. Trittst du die Einnahme ab, sind keine nennenswerten Absetzbeschwerden zu erwarten.

Qualitätsprodukte wählen

Um CBD sicher in den Alltag zu integrieren, empfiehlt es sich, auf Qualitätsprodukte zu setzen. Hier sind einige Punkte, die du vor dem Kauf prüfen solltest:

  • Natürliche Herkunft: Bevorzuge natürliches, biologisch angebautes CBD anstelle synthetischer Produkte. So gehst du sicher, dass keine Pestizide oder schädlichen Chemikalien enthalten sind.

  • Extraktionsverfahren: Die superkritische CO2-Extraktion gilt auf industriellem Niveau als das beste Verfahren. Dabei wird Kohlendioxid in einen überkritischen Zustand versetzt. Die Methode kommt ohne Zusatzstoffe aus, ist umweltschonend und erhält die Eigenschaften des CBD. Die CBD-Blüten von cb'dé sind zum Beispiel 100 % natürlich und werden mit größter Sorgfalt verarbeitet, um außergewöhnliche Qualität zu gewährleisten.

  • Transparenz: Prüfe die Herkunft des Produkts. Es sollte ein verlässliches Analysezertifikat vorliegen, das die Zusammensetzung der Cannabinoide ausweist und den THC- sowie CBD-Gehalt genau angibt. Zudem sollten Laboranalysen durchgeführt worden sein – diese Dokumente bestätigen, dass das Produkt rein ist und den Sicherheitsstandards entspricht (weniger als 0,3 % THC). Für noch mehr Sicherheit kannst du nach Bio-Zertifizierungen Ausschau halten – solche Labels existieren und sind ein verlässlicher Qualitätsindikator.

  • Expertise und Kundenbewertungen: Entscheide dich für Marken, die professionelle und wissenschaftliche Unterstützung bieten – das zeigt, dass die Marke Qualität ernst nimmt. Wirf außerdem einen Blick auf Nutzerbewertungen: Sie liefern wertvolle Erfahrungsberichte zu den Produkten und ihrer Wirkung.

Empfohlene Dosierungen einhalten

Die richtige CBD-Dosierung hängt von verschiedenen Faktoren ab – wie Alter, Körpergröße und Gewicht. Halte dich daher an die empfohlenen Mengen. Es gibt keine universelle Regel: Alles hängt von der individuellen Person, ihrer Toleranz und der CBD-Konzentration des Produkts ab. 20 mg wirken bei einer 1,65 m großen Frau mit 60 kg anders als bei einem 1,80 m großen, wenig aktiven Mann mit 90 kg. Weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: die Art der Beschwerden (je schwerwiegender, desto stärker kann die Dosierung variieren), laufende Behandlungen sowie die persönliche Toleranz (regelmäßige Verwender haben in der Regel eine höhere Toleranz). Kapseln, Öle oder Gummis eignen sich gut, um die täglich eingenommene Menge besser im Blick zu behalten.

Wenn du neu einsteigst, fange mit einer niedrigen Dosis an (zwischen 5 und 10 mg/Tag), behalte sie etwa 3 bis 7 Tage bei und beobachte die Wirkung. Ist die Dosierung zu gering, erhöhe sie schrittweise um jeweils 5 mg und stabilisiere sie, sobald du den gewünschten Effekt erzielst. Es empfiehlt sich, die Dosierung alle 3 bis 4 Wochen neu zu bewerten.

> Auch interessant: Welche CBD-Dosierung für besseren Schlaf? Schritt für Schritt herausfinden, was zu dir passt

Hinweise und Nebenwirkungen

Obwohl die tägliche CBD-Einnahme als sicher gilt, kann sie bei übermäßigem Gebrauch unerwünschte Effekte haben. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen:

  • Müdigkeit und Schläfrigkeit: Vermeide es, CBD einzunehmen, bevor du Auto fährst oder gefährliche Maschinen bedienst. Bei Verkehrskontrollen kann ein Drogentest positiv ausfallen, wenn das CBD nicht ausreichend aufgereinigt wurde und noch THC-Spuren enthält – was einen Verstoß darstellen würde.

  • Mundtrockenheit: CBD kann die Speichelproduktion verringern und ein Gefühl von Mundtrockenheit verursachen.

  • Verdauungsbeschwerden: Manche Anwender berichten von Magen-Darm-Problemen wie Durchfall, insbesondere bei höheren Dosen.

  • Veränderter Appetit: Bei manchen Personen kann CBD das Hungergefühl beeinflussen – es kann sich sowohl verringern als auch steigern.

Personen mit einer Leberinsuffizienz (eingeschränkte Leberfunktion) sowie Schwangere sollten kein CBD einnehmen.

CBD ist eine aktive Substanz, die mit anderen Medikamenten interagieren kann. Sprich daher vorher mit deinem Arzt oder Apotheker, um dessen Einverständnis einzuholen und dich über mögliche Wechselwirkungen mit deiner Behandlung zu informieren. Die Fachzeitschrift Medical Cannabis and Cannabinoids veröffentlichte 2020 sogar eine Liste von 57 Medikamenten, die in Kombination mit CBD nicht empfohlen werden – darunter Antikoagulanzien, Antidepressiva und Schmerzmittel, deren Wirksamkeit bei gleichzeitiger CBD-Einnahme beeinträchtigt sein könnte.

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