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Cannabinoide sind natürliche Verbindungen aus der Cannabispflanze, die Körper und Geist auf verschiedene Weisen beeinflussen. Die bekanntesten sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) – doch es gibt noch rund hundert weitere! Eine Verbindung zieht zunehmend Aufmerksamkeit auf sich, besonders wegen ihrer potenziellen Wirkung auf den Schlaf: CBN, auch Cannabinol genannt. Was unterscheidet CBD von CBN? Welches passt besser zu deinen Bedürfnissen? Hier ist der ausführliche Guide.

Wie CBD und CBN im Körper wirken

In unserem Körper reguliert ein System wichtige biologische Funktionen wie Schlaf, Schmerzempfinden, Stress, Entzündungsreaktionen und die Immunantwort: das Endocannabinoid-System (ECS). Es besteht aus einem Netzwerk von Rezeptoren, die im gesamten Organismus verteilt sind, darunter:

- CB1-Rezeptoren: hauptsächlich im Gehirn und im Nervensystem;

- CB2-Rezeptoren: überwiegend im Immunsystem und in peripheren Geweben.

Faktoren wie Lebensstil oder genetische Veranlagung können dazu führen, dass das ECS nicht optimal funktioniert. Genau hier können Cannabinoide (CBD, CBN …) eine Rolle spielen: Sie sind in der Lage, sich an die Rezeptoren zu binden und so die Aktivität des ECS zu unterstützen – oder zu hemmen.

Da beide mit den Rezeptoren des ECS interagieren, haben CBD und CBN durchaus Gemeinsamkeiten. So verfügen beide über entzündungshemmende, antioxidative und neuroprotektive Eigenschaften. Doch was genau unterscheidet sie voneinander?

Was ist der Unterschied zwischen CBD und CBN?

CBD und CBN sind eigenständige Verbindungen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Wirkprofilen. Ein genauerer Blick auf ihre jeweiligen Vorzüge.

CBN – eine natürliche Unterstützung für den Schlaf

Wie CBC oder CBG ist CBN ein „minor" Cannabinoid, das in der Cannabispflanze nur in geringen Mengen vorkommt. Dass es weniger bekannt ist, liegt nicht an mangelnder Wirksamkeit: Es ist schlicht seltener, und die Forschung dazu steckt noch in den Kinderschuhen.

Seine besondere Eigenschaft: CBN entsteht, wenn THC – der wichtigste psychoaktive Wirkstoff des Cannabis – durch längere Einwirkung von Wärme, Licht und Sauerstoff abgebaut wird. Da es aus gealterter oder oxidierter Cannabispflanze gewonnen wird, ist CBN deutlich weniger berauschend. Treffender wäre die Beschreibung einer „leicht sedierenden Wirkung".

In der Wellness-Welt gilt CBN weitgehend als interessante Option, um den Geist zu beruhigen und Schlafproblemen entgegenzuwirken. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge könnte es sogar ein vielversprechender Ansatz bei Schlaflosigkeit sein.

Wie CBD soll CBN zudem entzündungshemmende Eigenschaften besitzen[1] und zur Linderung von Schmerzen beitragen. Da die Studienlage noch begrenzt ist, steht aktuell vor allem seine sedierende Wirkung im Vordergrund.

CBD – ein vielseitiger Allrounder

Anders als CBN ist CBD kein von THC abgeleitetes Molekül. Es ist ein „major" Cannabinoid, das in der Cannabispflanze in hohen Konzentrationen vorkommt. Mit seiner wachsenden Popularität wurden zahlreiche wissenschaftliche Studien durchgeführt. Aufgrund seiner anerkannten entzündungshemmenden, angstlösenden, antikonvulsiven und analgetischen Eigenschaften gilt es als natürlicher Begleiter bei verschiedenen Beschwerden.

CBD kann das allgemeine Wohlbefinden unterstützen, unter anderem als Begleitung bei verschiedenen Beschwerden wie:

- Angst und Stress;

- Schlafstörungen;

- Menstruationsbeschwerden;

- Migräne;

- Fibromyalgie;

- Arthrose, Arthritis, Morbus Bechterew oder rheumatoide Arthritis.

Schlafprobleme: CBD oder CBN – was ist die bessere Wahl?

Sowohl CBD als auch CBN können dabei unterstützen, leichter in den Schlaf zu finden. Dank seiner leicht sedierenden Wirkung ist CBN eine natürliche Option bei Schlafstörungen.

CBD wiederum fördert durch seine angstlösenden Eigenschaften ein allgemeines Gefühl der Ruhe. Da Stress und Schlaf eng miteinander verknüpft sind, trägt CBD indirekt zu besseren Nächten bei – besonders für Menschen mit Schlaflosigkeit, die unter Angstzuständen leiden. CBD interagiert außerdem mit den 5-HT1A-Rezeptoren des Nervensystems, die an der Serotoninregulation beteiligt sind, und beeinflusst so den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Wirkungen von CBD und CBN sind letztlich komplementär. Dank des Entourage-Effekts ist die gemeinsame Anwendung zudem wirkungsvoller als die getrennte Einnahme.

> Auch interessant: Den Entourage-Effekt und seine Vorteile verstehen

Schlaf: Wie integrierst du CBN und CBD in deine Routine?

CBD ist in einer Vielzahl von oralen und topischen Produkten erhältlich, etwa Cremes, Öle oder Fruchtgummis. Aufgrund seiner Seltenheit ist CBN nicht so weit verbreitet. Für eine effektive Wirkung findet man es in der Regel in Kombination mit CBD.

Um dich bei Schlafproblemen, nächtlichem Aufwachen oder Schlafapnoe zu begleiten, haben wir Produkte entwickelt, die die Vorzüge von CBD und CBN vereinen:

· Die Schlaf-Kapseln CBD + CBN

Mit 50 % CBD (25 mg), 50 % CBN (25 mg) und 1 mg Melatonin pro Kapsel ist das unser konzentriertestes und stärkstes Produkt. Einfach in den Alltag zu integrieren, ist es der ideale Begleiter für schnelleres Einschlafen und erholsamen Tiefschlaf. Unsere Kapseln enthalten außerdem Ylang-Ylang- und Lavendelextrakte, die dabei helfen können, Stress und Anspannung zu reduzieren.

· Das Schlaf-Öl CBD + CBN

In einem französischen Labor entwickelt, kombiniert unser Öl CBD, CBN und Melatonin, um dabei zu helfen, die innere Uhr neu auszurichten und erholsameren Schlaf zu finden.

· Die CBD- und CBN-Harze

In unserer Harz-Kollektion findest du Harze, die CBD und CBN vereinen (wie unser bekannter Malana Cream mit 40 % CBN). Mit ihrer kraftvollen entspannenden Wirkung fördern sie einen Zustand der Ruhe und eignen sich ideal zum Entspannen vor dem Schlafen. Als Bonus: ihre reichen, authentischen Aromen – ein Genuss für alle, die einzigartige Geschmackserlebnisse schätzen.

Quellen:

[1] Murillo-Rodríguez, E., Sarro-Ramírez, A., Sánchez, D., Mijangos-Moreno, S., Tejeda-Padrón, A., Poot-Aké, A., Guzmán, K., Pacheco-Pantoja, E., & Arias-Carrión, O. (2014). Potential effects of cannabidiol as a wake-promoting agent. Current neuropharmacology, 12(3), 269–272. https://doi.org/10.2174/1570159X11666131204235805

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