CBD, also bekannt als Cannabidiol, das in spezialisierten Shops erhältlich ist, muss vom therapeutischen CBD unterschieden werden, das von medizinischen Fachkräften auf Rezept verschrieben wird. Was ist der Unterschied zwischen dem „Wellness-CBD", das du in unserem Sortiment findest, und dem therapeutischen CBD? Ist Wellness-CBD legal, und wann macht es Sinn, es zu verwenden? Unsere Experten geben dir Antworten.
Therapeutisches CBD vs. Wellness-CBD: Was sind die Unterschiede?
Wenn man über CBD spricht, muss man zwischen frei erhältlichen Produkten und therapeutischem CBD unterscheiden.
Therapeutisches CBD: Definition
Therapeutisches CBD ist eine medizinische Behandlung auf Cannabisbasis, die von medizinischen Fachkräften auf Rezept für Patienten verschrieben werden kann, die sich in ärztlicher Betreuung befinden. In Frankreich gibt es im Jahr 2026 nur zwei Fälle, in denen CBD zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden darf:
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die Behandlung von Epilepsie im Zusammenhang mit dem Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) oder dem Dravet-Syndrom (DS),
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die Behandlung von Epilepsieanfällen im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose Bourneville, einer seltenen Erkrankung, die Haut und Gehirn betrifft.
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Gut zu wissen: Im März 2021 wurde ein Pilotprojekt zur medizinischen Nutzung von Cannabis gestartet, das zum 31. Dezember 2024 endete. Um die Versorgung der mit medizinischem Cannabis behandelten Patienten nicht zu unterbrechen, wurde eine Übergangsphase bis zum 31. März 2026 eingerichtet. |
Nicht-medizinisches CBD: Definition
„Wellness-CBD" oder nicht-medizinisches CBD, das online und in Shops erhältlich ist, wird nicht auf Rezept abgegeben: Jeder kann es frei erwerben. Je nach Person kann es dazu beitragen, Schlafprobleme zu reduzieren, die Schlafqualität zu verbessern, Stress und Angstzustände zu lindern sowie Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen und chronische Beschwerden zu verringern. Je nach gewünschtem Effekt und deinen Bedürfnissen kann eine Fachkraft im Shop dich beraten, um das richtige Produkt und die passende Dosierung zu finden.
CBD ist kein Arzneimittel und erhebt keinen Anspruch darauf, eine Krankheit zu heilen oder eine medizinische Behandlung zu ersetzen. Bevor du eine Anwendung beginnst, empfiehlt es sich, deinen Arzt zu konsultieren – insbesondere wenn du bereits eine Behandlung durchführst, schwanger bist oder stillst.
Die potenziellen Vorteile von CBD
CBD wird von Anwendern für seine vielfältigen positiven Eigenschaften geschätzt, die je nach individueller Empfindlichkeit variieren:
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Eine entzündungshemmende Wirkung: CBD ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt[1], was es zu einem wertvollen Begleiter für Menschen macht, die unter chronischen Beschwerden, Arthrose oder entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn leiden.
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Unterstützung bei Stress und Angstzuständen: Mehrere Studien zeigen, dass CBD dazu beitragen kann, Angstzustände und Stress zu lindern[2]. Es scheint auf die Serotoninrezeptoren im Gehirn zu wirken, einen Neurotransmitter, der an der Regulierung der Stimmung beteiligt ist.
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Ein Plus für erholsamen Schlaf [2]: CBD wird auch eingesetzt, um eine bessere Schlafqualität zu fördern, insbesondere indem es Schlafstörungen reduziert, die mit Angstzuständen oder Beschwerden zusammenhängen.
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Neuroprotektive Eigenschaften[3]: CBD könnte neuroprotektive Eigenschaften besitzen und damit möglicherweise von Interesse für Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson sein.
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Therapeutisches CBD: Anwendung und Rechtslage
Die Verwendung von CBD zu therapeutischen Zwecken ist in vielen Ländern, darunter auch Frankreich, legal, sofern der THC-Gehalt 0,3 % nicht überschreitet. Das bedeutet, dass CBD-Produkte wie Öle, Kapseln, Cremes oder Kräutertees frei verkauft werden dürfen, solange dieser THC-Grenzwert eingehalten wird.
Zu den beliebtesten Formen von CBD gehören CBD-Öl, das für eine schnelle Aufnahme sublingual eingenommen werden kann, Kapseln für eine diskretere Anwendung sowie topische Cremes, die gezielt bei lokalen Beschwerden oder Hautproblemen wie Ekzemen eingesetzt werden.
Einige Anwendungshinweise
Obwohl CBD generell gut verträglich ist, ist es wichtig, vor der Anwendung eine medizinische Fachkraft zu konsultieren, besonders wenn du bereits Medikamente einnimmst. CBD kann nämlich mit bestimmten Arzneimitteln interagieren, insbesondere mit Blutverdünnern.
CBD ist in bestimmten Situationen kontraindiziert, wie etwa in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Herzerkrankungen, in manchen Fällen bei Parkinson sowie bei Allergien.
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Quellen:
[1] Chen, P. T. A. D. J. (2023, 29. März). Radicle Science | Radicle ACES: Everything you need to know. Radicle Science. https://radiclescience.com/blog/radicle-aces-everything-you-need-to-know/
[2] Blessing EM, Steenkamp MM, Manzanares J, Marmar CR. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics. 2015;12(4):825-836. doi:10.1007/s13311-015-0387-1
[3] Hampson AJ, Grimaldi M, Axelrod J, Wink D. Cannabidiol and (-)Delta9-tetrahydrocannabinol are neuroprotective antioxidants. Proc Natl Acad Sci U S A. 1998;95(14):8268-8273. doi:10.1073/pnas.95.14.8268


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