CBD ist bei Menschen für seine beruhigende Wirkung und sein Wohlbefindens-Potenzial bekannt – doch auch für Haustiere, insbesondere Hunde und Katzen, kann es ein wertvoller Begleiter sein, um Stress zu reduzieren. Bevor du deinem Tier CBD gibst, gibt es jedoch einiges zu beachten. Die Frage der richtigen Dosierung ist entscheidend, um unseren Vierbeinern echten Nutzen zu bringen. Aber wie findest du die passende Menge heraus?
Warum CBD für Hund oder Katze?
Bei Tieren kann CBD, auch Cannabidiol genannt, dazu beitragen, bestimmte Beschwerden zu lindern – etwa Angstzustände, Gelenk- oder Entzündungsschmerzen, Fütterungsprobleme (Fresssucht oder Appetitlosigkeit) oder die Häufigkeit epileptischer Anfälle beim Hund zu verringern.
Wie berechnest du die richtige Dosierung?
Die Dosierung von CBD-Öl für Tiere hängt von mehreren Faktoren ab:
- Das Gewicht: Einer der wichtigsten Dosierungshinweise ist das Körpergewicht des Tieres. Kleine Rassen benötigen geringere Mengen als große.
- Das Beschwerdebild: Eine Dosierung zur Unterstützung bei Angst kann geringer ausfallen als bei chronischen Schmerzen oder Epilepsie.
- Die Konzentration des Produkts: CBD-Öle für Tiere sind in verschiedenen Konzentrationen erhältlich, z. B. 3 % oder 5 %. Je konzentrierter das Produkt, desto weniger Tropfen werden benötigt.
Als Einstiegsdosierung empfiehlt sich in der Regel etwa 1 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge kann je nach Reaktion des Tieres schrittweise angepasst werden.
Um die ideale Dosierung zu ermitteln, nutze unseren CBD-Öl-Dosierungsrechner für Hund und Katze.
Welche Darreichungsform ist am besten geeignet?
CBD für Tiere wird meist als Öl angeboten, da es schnell aufgenommen wird und eine präzise Dosierung ermöglicht. Das CBD-Öl kann deinem Tier direkt mit einer Pipette ins Maul gegeben oder unter sein gewohntes Futter gemischt werden, um die Einnahme zu erleichtern. Zusätzlich kannst du deinem Tier CBD-Snacks zusammen mit dem CBD-Öl geben. Achte dabei jedoch darauf, die Dosierung zwischen Snacks und Öltropfen aufeinander abzustimmen, um die empfohlene Gesamtmenge einzuhalten.
Gibt es Gegenanzeigen?
CBD wird von Tieren in der Regel gut vertragen, dennoch gibt es einige Punkte zu beachten.
Aus Vorsichtsgründen wird CBD bei trächtigen oder säugenden Weibchen nicht empfohlen, da die Auswirkungen auf die tierische Fortpflanzung noch nicht ausreichend erforscht sind.
CBD wird außerdem nicht in Kombination mit bestimmten Medikamenten empfohlen, insbesondere solchen, die über die Leber abgebaut werden. Um jedes Risiko zu vermeiden, ist es wichtig, vor der Gabe von CBD an dein Haustier einen Tierarzt zu konsultieren.
Achte außerdem auf die Qualität des CBD-Öls: Es sollte keinerlei THC-Spuren enthalten und speziell für Tiere formuliert sein.
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