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CBD ist für seine vielfältigen positiven Eigenschaften bekannt – unter anderem im Bereich Stressmanagement, Schlafqualität und bei entzündungsbedingten Beschwerden. Dennoch gibt es Kontraindikationen, die du kennen solltest, bevor du CBD verwendest.

Schwangerschaft und Stillzeit

Obwohl die Forschungslage zu den Auswirkungen von CBD während der Schwangerschaft oder Stillzeit noch begrenzt ist, deuten einige Hinweise darauf hin, dass CBD die Entwicklung des Fötus oder des Säuglings beeinflussen könnte. Um jegliches Risiko zu vermeiden, wird empfohlen, CBD in diesen Phasen nicht zu verwenden.

Herzerkrankungen

CBD kann den Herzrhythmus und den Blutdruck beeinflussen. Einige Studien zeigen, dass CBD die Herzfrequenz verändern oder Herzrasen auslösen kann. Bei Personen mit Herzerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz könnte CBD ein Risiko darstellen. Deshalb wird empfohlen, vor der Verwendung von CBD einen Kardiologen aufzusuchen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Parkinson-Krankheit

CBD wird hinsichtlich seiner potenziellen Wirkungen auf bestimmte Symptome der Parkinson-Krankheit – insbesondere Angst und damit verbundene Beschwerden – mit Interesse untersucht. Einige Studien zeigen jedoch, dass CBD Symptome wie Zittern verschlimmern könnte. Der Einsatz von CBD in solchen Fällen sollte daher sehr vorsichtig und unter ärztlicher Begleitung erfolgen, um eine Verschlechterung der Symptome zu vermeiden und die Dosierung entsprechend anzupassen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD kann mit zahlreichen Medikamenten interagieren, insbesondere mit solchen, die über die Leber abgebaut werden. Auch wenn solche Wechselwirkungen vergleichsweise selten sind, könnten potenziell 57 Medikamente durch CBD beeinflusst werden. Diese Interaktionen können die Wirksamkeit bestimmter Präparate wie Antikoagulantien, Immunsuppressiva und einiger Antidepressiva erhöhen oder verringern.

Die Liste der betroffenen Wirkstoffe findest du in Abschnitt 7 unseres Anwendungsleitfadens für CBD-Öl.

Allergien

Obwohl sie selten sind, können bei manchen Personen, die empfindlich auf Cannabinoide reagieren, allergische Reaktionen auf CBD auftreten. Diese können sich durch Hautausschläge, Juckreiz, Schwellungen oder in schwerwiegenderen Fällen sogar durch Atemwegsbeschwerden äußern. Personen mit einer Vorgeschichte von Allergien gegen Pflanzen der Familie der Cannabaceae – zu der auch Hanf gehört – sollten besonders aufmerksam sein. Bevor du ein CBD-Produkt verwendest, empfiehlt sich eine Rücksprache mit einem Allergologen, um unerwünschten Reaktionen vorzubeugen.


Auch wenn CBD interessante Eigenschaften für das Wohlbefinden mitbringt, ist es nicht für jede Situation geeignet und kann ernsthafte Kontraindikationen aufweisen. Es wird empfohlen, vor der Verwendung von CBD eine Fachkraft des Gesundheitswesens zu konsultieren, um Komplikationen zu vermeiden.

> Auch interessant: Bei welchen Beschwerden wird CBD begleitend eingesetzt?

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