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Du leidest unter schmerzhaften Menstruationskrämpfen (auch Dysmenorrhoe genannt)? Jedes Monat beeinträchtigen deine Periode deinen Alltag? Es gibt natürliche Alternativen zu Medikamenten, die sanft Unterstützung bieten können. Eine der bekanntesten: CBD, also Cannabidiol. Welche Eigenschaften hat dieses Molekül aus der Hanfpflanze? Wie wendet man es an? Unsere Tipps, um dein Wohlbefinden während deines Menstruationszyklus mit CBD zu verbessern.

Woher kommen Menstruationsschmerzen? Eine kurze Erklärung

Menstruationskrämpfe können manchmal sehr starke Schmerzen verursachen. Sie haben zwei Hauptursachen:

  • Die Ablösung des Endometriums

Das Endometrium ist die Schleimhaut, die die Gebärmutterwand auskleidet. Während der Periode löst sie sich ab und wird abgestoßen. Kontraktionen sorgen dafür, dass sie ausgeschieden wird. Wenn diese Kontraktionen zu stark sind oder zu lange anhalten, entstehen Schmerzen und Beschwerden.

  • Die Ausschüttung von Prostaglandinen

Diese hormonähnlichen Substanzen werden vom Endometrium produziert und spielen eine Rolle bei der Regulierung von Schmerz und Entzündung. Wenn sich das Endometrium während der Periode ablöst, steigt der Prostaglandinspiegel an. Eine übermäßige Ausschüttung kann zu schmerzhaften Kontraktionen führen.

Die Eigenschaften von CBD bei Menstruationsschmerzen

Durch die Wechselwirkung mit den Rezeptoren unseres Endocannabinoid-Systems wirkt CBD an der Regulierung zahlreicher körpereigener Prozesse mit – darunter die Immunantwort, die Stimmung und die Schmerzwahrnehmung. Deshalb werden CBD-Öl interessante Eigenschaften im Umgang mit schmerzhaften Regelblutungen zugeschrieben, unter anderem:

  • Entzündungshemmend : Es kann dazu beitragen, entzündliche Prozesse auf natürlichem Weg zu reduzieren und Beschwerden wie Menstruationsschmerzen, aber auch Blähungen und Brustempfindlichkeit zu lindern[1].
  • Muskelentspannend : Durch seine entspannende Wirkung auf die Muskulatur kann es helfen, Kontraktionen und Krämpfe zu beruhigen und die Schmerzintensität zu verringern.
  • Schmerzmodulierend : Es beeinflusst die Wahrnehmung von Schmerzsignalen.
  • Entspannend : Es kann zur inneren Ruhe beitragen und emotionale Belastungen wie Stress und Angst lindern, die häufig mit schmerzhaften Regelblutungen einhergehen. Ein verbessertes mentales Wohlbefinden kann sich auch positiv auf Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit auswirken – denn Schlafmangel erhöht bekanntermaßen die Schmerzempfindlichkeit.

Eine Studie[2] aus dem Jahr 2022 hat die Wirkungen von CBD analysiert: Ihren Schlussfolgerungen zufolge könnte es dazu beitragen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren und bestimmte Erkrankungen zu begleiten wie Arthrose, Fibromyalgie oder Multiple Sklerose. Weitere Forschungsarbeiten[3] haben zudem darauf hingewiesen, dass CBD (in Kombination mit anderen Cannabinoiden) eine interessante Option im Umgang mit chronischen Schmerzen bei Erwachsenen darstellen kann.

Wusstest du das?

CBD ist nicht die einzige Verbindung in der Cannabispflanze: Es gibt Hunderte davon, wie THC, CBC oder CBG! Jedes Molekül hat seine eigenen Wirkungen auf den Organismus und setzt an unterschiedlichen Stellen an. Wie CBD zeigt auch CBG (Cannabigerol) interessante schmerzmodulierende Eigenschaften bei Menstruationsbeschwerden sowie bei entzündlichen Erkrankungen wie Endometriose.

> Auch interessant: Kann CBD die Symptome der Endometriose begleiten?

CBD-Öl bei schmerzhaften Regelblutungen anwenden: Schritt für Schritt

Es gibt viele Möglichkeiten, CBD zu konsumieren (Harz, CBD-Blüten, Pastillen …), aber das Öl gehört zu den beliebtesten Formaten. Einer der Gründe? Seine ausgezeichnete Bioverfügbarkeit, die eine schnelle Wirkung ermöglicht. Außerdem ist die Anwendung denkbar einfach: Einfach ein paar Tropfen unter die Zunge geben! Für eine optimale Nutzung haben wir hier unsere Tipps zusammengestellt.

Schritt 1: Das richtige CBD-Öl wählen

Nicht alle CBD-Öle sind von gleicher Qualität. Für eine starke Wirkung empfiehlt sich ein Öl, das mehrere Cannabinoide kombiniert. Bei cb'dé bieten wir ein CBD-Öl, das speziell für schmerzhafte Regelblutungen entwickelt wurde: das Öl Mademoiselle Confort féminin. Dieses Full Spectrum-Öl enthält alle Bestandteile der Hanfpflanze für eine umfassende und breite Wirkung.

Damit du im Alltag weniger Beschwerden hast, entfaltet es eine dreifache Wirkung dank der Kombination aus CBG (20 %), CBD (5 %) und Schafgarbe. Diese Pflanze ist für ihre vielseitigen Eigenschaften bekannt – darunter krampflösende, entzündungshemmende und durchutblutungsfördernde Wirkungen (zur Regulierung des Blutflusses). Diese vollständige, 100 % natürliche Formel unterstützt den Menstruationszyklus, wirkt Entzündungen entgegen und hilft, schmerzhafte Menstruationskrämpfe zu lindern – und noch vieles mehr!

Schritt 2: Die richtige Dosierung finden

Auf dem Etikett des Öls sind eine oder mehrere Dosierungsempfehlungen angegeben – je nach Intensität der Krämpfe (mittlere oder starke Schmerzen). Halte dich in den ersten Tagen an die empfohlene Dosierung und erhöhe sie schrittweise, wenn du keine spürbare Verbesserung wahrnimmst. CBD wirkt bei jeder Person anders: Die richtige Dosierung zu finden, kann manchmal etwas Ausprobieren erfordern.

Schritt 3: Das CBD-Öl in deine tägliche Routine integrieren

Damit CBD-Öl seine Wirkung entfalten kann, sollte es idealerweise täglich eingenommen werden. Bei nur gelegentlicher Anwendung hat der Organismus keine Möglichkeit, sich an die Cannabinoide anzupassen und ihren vollen Nutzen zu erfahren. Du kannst CBD beispielsweise etwa zehn Tage vor Beginn der Menstruation oder während der gesamten Dauer deiner Periode einnehmen.

Unser Tipp: CBD-Öl eignet sich hervorragend bei Menstruationskrämpfen – aber es gibt weitere Formate, die sich leicht in deinen Alltag integrieren lassen, wie die CBD-Creme zum Auftragen auf den Unterbauch oder der CBD-Kräutertee, der Wohlbefinden und Genuss miteinander verbindet!

Quellen:

[1] Crippa, J. A., Guimarães, F. S., Campos, A. C., & Zuardi, A. W. (2018). Translational Investigation of the Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD): Toward a New Age. Frontiers in immunology, 9, 2009. https://doi.org/10.3389/fimmu.2018.02009

[2] Villanueva, M. R. B., Joshaghani, N., Villa, N., Badla, O., Goit, R., Saddik, S. E., Dawood, S. N., Rabih, A. M., Niaj, A., Raman, A., Uprety, M., Calero, M., & Khan, S. (2022). Efficacy, Safety, and Regulation of Cannabidiol on Chronic Pain: A Systematic Review. Cureus, 14(7), e26913. https://doi.org/10.7759/cureus.26913

[3] National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine; Health and Medicine Division; Board on Population Health and Public Health Practice; Committee on the Health Effects of Marijuana: An Evidence Review and Research Agenda. The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research. Washington (DC): National Academies Press (US); 2017 Jan 12. 4, Therapeutic Effects of Cannabis and Cannabinoids. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK425767/

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