CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein Molekül, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Indem es auf das Endocannabinoid-System (ECS) einwirkt, spielt es eine Rolle bei zahlreichen physiologischen Prozessen im Körper – wie Appetit, Gedächtnis, Immunreaktion… und der Regulierung von Entzündungen. Als interessantes alternatives Schmerzmittel wird es unter anderem zur Linderung von Schmerzen eingesetzt. Du möchtest wissen, wie das funktioniert? Hier sind die wichtigsten Infos!
Was ist eigentlich eine Entzündung?
Eine Entzündung ist eine natürliche Reaktion des Immunsystems auf eine Verletzung, eine Infektion oder eine Erkrankung. Auch wenn sie sich durch unangenehme Symptome äußert (Rötung, Wärme, Schmerz…), ist sie nicht immer ein schlechtes Zeichen. Bei einer akuten Entzündung handelt es sich um den ersten Schritt des Heilungsprozesses – zum Beispiel zur Reparatur von Gewebe. Anschließend klingt sie von selbst wieder ab.
Wenn sie länger anhält, geht eine Entzündung in der Regel auf eine chronische oder autoinflammatorische Erkrankung zurück und kann Monate oder sogar Jahre andauern. Sie kann außerdem durch Faktoren wie die Exposition gegenüber Reizstoffen, die Ernährung (Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, verarbeitetes Fleisch…), Alkohol und einen ungesunden Lebensstil verstärkt werden.
Wie wirkt CBD bei Entzündungen? Was sagt die Forschung?
In einigen Ländern wird Cannabis seit Jahrtausenden zur Linderung von Rheuma eingesetzt. Interessant: In den USA befragte die Arthritis Foundation 2.600 Menschen mit Arthritis und stellte fest, dass 29 % von ihnen CBD zur Schmerzlinderung verwendeten.
Um die Wirkung von CBD bei der Reduktion von Entzündungen zu verstehen, wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Einige Studien legen nahe, dass:
· CBD ein vielversprechender Ansatz für entzündungsbedingte Beschwerden wie Arthritis, Reizdarmsyndrom und Multiple Sklerose sein könnte[1].
· Die Kombination von Terpenen (Verbindungen, die von verschiedenen Pflanzen wie Cannabis produziert werden) und CBD als Barriere wirken könnte, die verhindert, dass Zellen durch das Coronavirus und das Influenza-A-Virus infiziert werden. Die durch die Anwesenheit von CBD verstärkte Wirkung der Terpene hätte durch die Hemmung von Zytokinen entzündungshemmende Eigenschaften[2].
· CBD dazu beigetragen hat, Entzündungen bei Ratten mit Arthrose zu reduzieren[3].
· CBD dazu beitragen kann, akute Entzündungen zu lindern, die durch die Reaktion des Körpers auf eine Verletzung entstehen[4].
Ist CBD das Richtige für dich?
Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung kann CBD als natürliche Unterstützung bei folgenden Beschwerden in Betracht gezogen werden:
- Gelenkbeschwerden: Arthrose, rheumatoide Arthritis, usw.
- Hautentzündungen: Psoriasis, Ekzem, usw.
- verschiedene entzündungsbedingte Schmerzen.
CBD wird für seine Vielseitigkeit geschätzt: Es unterstützt das tägliche Wohlbefinden und kann auch bei verschiedenen Beschwerden hilfreich sein, wie Stress, Angstzuständen, Schlafproblemen oder Migräne… allesamt Beschwerden, die oft Hand in Hand mit chronischen Schmerzen gehen.
Hinweis: Auch wenn CBD eine interessante Alternative zu herkömmlichen Entzündungshemmern darstellt, ist es kein Arzneimittel und daher nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu behandeln oder zu heilen.
> Auch interessant: Wie kann man CBD zur Verbesserung des Schlafs einsetzen?
Wie verwendet man CBD gegen Entzündungen?
CBD-Produkte mit entzündungshemmender Wirkung gibt es in verschiedenen Formen. Hier eine Übersicht, die dir die Auswahl erleichtern soll:
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CBD-Produkt
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Anwendung |
Vorteil |
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Gib einige Tropfen mithilfe des Pipettenaufsatzes unter die Zunge.
Um die richtige Dosierung für dein Beschwerdebild und deinen Stoffwechsel zu finden, nutze unseren Dosierungsrechner.
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Es ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Dank der sublingualen Einnahme wird CBD schnell in den Blutkreislauf aufgenommen. Die Wirkung setzt zwischen 15 und 45 Minuten nach der Einnahme ein und hält mehrere Stunden an.
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Schlucke eine oder mehrere Kapseln je nach Intensität der Entzündung. |
Die ersten Effekte treten zwischen 30 Minuten und 1 Stunde nach der Einnahme ein.
Dieses Format kann weitere Pflanzen für eine gezieltere Wirkung enthalten (Stress, Migräne, usw.).
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Inhaliere sanft durch das Mundstück der Kartusche. |
Es handelt sich um eines der cannabinoidreichsten Produkte. Die Wirkung ist ausgeprägter und setzt schnell ein.
Dieses Format eignet sich besonders zur Begleitung chronischer Schmerzen.
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Trage sie direkt auf die betroffenen Stellen auf und massiere sie ein, bis sie vollständig eingezogen ist. |
Sie ermöglicht eine gezielte lokale Linderung von Entzündungen.
Sie kann weitere natürliche, hautpflegende Inhaltsstoffe enthalten (Pflanzenöle, ätherische Öle usw.) für eine umfassende Wirkung.
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CBD-Gummis mögen zwar durch ihren leckeren Charakter überzeugen, doch ihr CBD-Gehalt ist in der Regel nicht hoch genug, um entzündungsbedingte Schmerzen spürbar zu lindern.
Wie Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel sind CBD-Produkte wenig reguliert. Auf dem Markt weisen manche einen nicht regelkonformen THC-Gehalt auf (zur Erinnerung: in Deutschland liegt der Grenzwert bei 0,2 %) oder sind mit Pestiziden oder Schwermetallen belastet. Für einen zuverlässigen Konsum empfehlen wir, Produkte zu wählen, die von einem unabhängigen Drittlabor getestet wurden (wie die Produkte in unserem cb'dé-Shop).
Quellen:
[1] Atalay, S., Jarocka-Karpowicz, I., & Skrzydlewska, E. (2019). Antioxidative and Anti-Inflammatory Properties of Cannabidiol. Antioxidants (Basel, Switzerland), 9(1), 21. https://doi.org/10.3390/antiox9010021
[2] Terpenes and CBD may reduce inflammation and fight viruses such as COVID-19 and the flu. (2024, 1. Februar). UCLA Health. https://www.uclahealth.org/news/article/terpenes-and-cbd-may-reduce-inflammation-and-fight-viruses#:~:text=This%20two%2Dyear%20study%2C%20led,by%20the%20presence%20of%20CBD.
[3] Philpott, H. T., O'Brien, M., & McDougall, J. J. (2017). Attenuation of early phase inflammation by cannabidiol prevents pain and nerve damage in rat osteoarthritis. Pain, 158(12), 2442–2451. https://doi.org/10.1097/j.pain.0000000000001052
[4] Nagarkatti, P., Pandey, R., Rieder, S. A., Hegde, V. L., & Nagarkatti, M. (2009). Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs. Future medicinal chemistry, 1(7), 1333–1349. https://doi.org/10.4155/fmc.09.93


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