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Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Beim Menschen wird es bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt – etwa bei Kopfschmerzen, Angstzuständen oder Entzündungen. Auch für Hunde und Katzen, die unter Stress leiden, kann CBD interessant sein. Aber wie wirkt es eigentlich? Und wie wird es verabreicht? Wir erklären es dir.

Wie wirkt CBD bei unseren Tieren?

CBD ist ein aus Hanf gewonnenes Cannabinoid ohne psychotrope Wirkung. Bei Tieren – genau wie beim Menschen – interagiert es mit dem Endocannabinoid-System, das eine zentrale Rolle bei der Regulierung vieler Körperfunktionen spielt (Stimmung, Schlaf, Schmerzempfinden usw.). Durch die Wechselwirkung mit dem Endocannabinoid-System von Hunden und Katzen kann CBD Stresszustände lindern und Entspannung fördern – und so ängstliches Verhalten bei Hund und Katze reduzieren.


Welche Wirkungen hat CBD auf meinen Hund oder meine Katze?

Stress bei Haustieren kann viele Ursachen haben: eine Veränderung der Umgebung, eine Auto- oder Zugfahrt, ein Besuch beim Tierarzt, laute Geräusche (Feuerwerk, Gewitter) oder die Trennung von ihrem Menschen.

CBD kann dazu beitragen, diese Stresssituationen zu reduzieren, indem es ein Gefühl von Entspannung und Wohlbefinden unterstützt. Es kann auch für Tiere interessant sein, die unter emotionalen Ungleichgewichten, Phobien, Trennungsangst oder Hyperaktivität leiden.

Neben seiner entspannenden Wirkung werden CBD auch schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben, die bei anhaltenden Beschwerden unterstützend wirken können. Außerdem kann es die Schlafqualität des Tieres verbessern – was wiederum zu einem besseren emotionalen Gleichgewicht beiträgt – und das Immunsystem stärken, was indirekt zur inneren Ruhe des Tieres beitragen kann.

CBD für Hund und Katze: Anwendung

CBD für Hund und Katze ist in verschiedenen Formen erhältlich: als Öl, als Leckerli oder als Kapsel. Öl ist jedoch die bei Tierhaltern beliebteste Darreichungsform, da es eine genaue Dosierung ermöglicht, die sich nach dem Gewicht des Tieres und der jeweiligen Situation anpassen lässt.

Es empfiehlt sich, mit einer niedrigen Tagesdosis zu beginnen und diese bei Bedarf schrittweise zu erhöhen – dabei sollte man die Reaktionen des Tieres stets im Blick behalten. Warte mindestens zehn Tage ab, bevor du die Dosierung erhöhst: Dein Tier braucht Zeit, um sich an CBD zu gewöhnen. Um die optimale Dosierung zu finden, nutze unseren Dosierungsrechner für CBD-Öl für Hund und Katze.

Du kannst CBD deinem Tier direkt ins Maul geben, wenn es kooperativ ist, oder es einfach ins Futter mischen. Um die Einnahme zu erleichtern, bieten wir CBD-Öle für Tiere mit Rind- oder Lachsgeschmack an. Damit schmeckt's deinen Lieblingen garantiert!


Ein paar Vorsichtsmaßnahmen

Auch wenn CBD eine natürliche Option bei Stress und Angst bei Hund und Katze darstellt, empfiehlt es sich, vor der ersten Anwendung und bei Unsicherheiten immer einen Tierarzt zu konsultieren.

Außerdem wird von CBD-Produkten für trächtige oder säugende Weibchen abgeraten.

Wichtig zu wissen: Während CBD für dein Tier nützlich sein kann, kann THC gefährlich sein und Erbrechen oder eine Verlangsamung des Herzrhythmus verursachen. Deshalb darf der THC-Gehalt in CBD-Produkten in Deutschland 0,2 % nicht überschreiten.


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