Obwohl CBD immer bekannter und in vielen Ländern legalisiert wird, ist er nicht überall unumstritten. Die Rechtslage ist komplex: Manche Regierungen erlauben ihn vollständig, andere setzen spezifische Grenzwerte für den THC-Gehalt. Frankreich ist ein gutes Beispiel dafür. Was ist erlaubt, was nicht? Ein Überblick.
CBD-Konsum in Frankreich: legal
Europa gilt als einer der strengsten Regulierungsmärkte für Cannabis – da könnte man meinen, CBD (Cannabidiol) sei hier tabu. Tatsächlich ist es in Frankreich vollkommen legal – unter einer Bedingung: Der THC-Gehalt muss unter 0,3 % liegen.
In Frankreich wird CBD als „neuartiges Lebensmittel" eingestuft. Die staatliche Krankenversicherung beschreibt es als „eine natürlich in der Cannabispflanze (oder im Hanf) vorkommende Substanz". Der Verkauf von CBD als Arzneimittel ist verboten.
Der Konsum von Cannabis bleibt dagegen weiterhin verboten. Die französische Beobachtungsstelle für Drogen und Suchtverhalten (OFDT) stuft ihn als Betäubungsmittel ein.
CBD in Frankreich: eine sich ständig wandelnde Gesetzgebung
Die französische Position zu CBD ist im Wandel begriffen. Im Jahr 2021 wurde ein interministerielles Dekret vom 30. Dezember 2021 veröffentlicht, das den Verkauf von Cannabis-Blüten und -Blättern „im Rohzustand" mit einem THC-Gehalt unter 0,3 % untersagte.
Am 29. Dezember 2022 hob der Conseil d'État dieses Verbot auf. Nach seiner Einschätzung stellt CBD kein gesundheitliches Risiko dar, hat keine psychotrope Wirkung und erzeugt keine Abhängigkeit. Ein Verbot war damit nicht gerechtfertigt.
Mit CBD ins Ausland reisen: unsere Tipps
Auch wenn CBD in Frankreich legal ist, gilt das längst nicht überall. Bevor du deine CBD-Produkte über die Grenze mitnimmst, solltest du dich unbedingt über die Gesetzeslage im Reiseland informieren. Manche Länder verlangen ein ärztliches Rezept, andere setzen bestimmte THC-Grenzwerte voraus.
Achte bei deiner Recherche auf die Zuverlässigkeit der Quelle und ihr Veröffentlichungsdatum. Da sich Gesetze häufig ändern, ist es wichtig, die aktuellsten Informationen zu berücksichtigen.
In Frankreich, Spanien und Deutschland gilt ein Grenzwert von 0,3 %. Anders sieht es zum Beispiel in Schweden aus, wo CBD-Produkte mit jeglichen THC-Spuren illegal sind. Im Zweifelsfall empfehlen wir dir, zu einem Breitspektrum-CBD-Produkt oder sogar einem CBD-Isolat zu greifen – statt zu einem Full Spectrum-Produkt.
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