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Krebsbehandlungen sind oft belastend und können zahlreiche Nebenwirkungen verursachen – darunter Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen. CBD wird als natürliche Unterstützung diskutiert, die dabei helfen könnte, diese Beschwerden zu lindern. Was sagt die Forschung dazu? Worauf sollte man bei der Anwendung achten? Ein Überblick über das mögliche Potenzial von CBD für Betroffene.

Wie CBD im Körper wirkt

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid – also eine Molekülverbindung, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Diese Pflanze enthält fast hundert solcher Verbindungen: vom THC über CBD bis hin zu CBN, CBG und CBC – jede Verbindung hat dabei ihre eigenen Eigenschaften. Ihr Wirkmechanismus: eine indirekte Interaktion mit dem Endocannabinoid-System (ECS).

Das ECS besteht aus einem Netzwerk von Rezeptoren, die an der Regulierung verschiedener biologischer Prozesse beteiligt sind – darunter Entzündungen, Appetit, Schlaf, Angst und die Immunantwort. Zu seinen wichtigsten Rezeptoren gehören:

- CB1, die unter anderem bei Schmerz, Appetit und Übelkeit eine Rolle spielen;

- CB2, die stärker an Entzündungsprozessen und der Immunantwort beteiligt sind.

Aus diesem Grund enthalten einige Medikamente synthetische Cannabinoide. Dronabinol und Nabilon werden beispielsweise zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt. CBD hingegen ist ein natürliches Cannabinoid.

Was kann CBD bei Krebs wirklich leisten?

Es gibt keine belastbaren klinischen Belege dafür, dass CBD Krebs behandeln oder heilen kann. Die Wirkungen von CBD auf den Körper werden jedoch kontinuierlich erforscht – und könnten dabei helfen, Krankheitssymptome sowie Nebenwirkungen der Behandlung zu lindern. CBD sollte keinesfalls als Therapie verstanden werden, sondern eher als ergänzende Unterstützung – ähnlich wie Vitamine.

Wie andere Cannabinoide interagiert CBD indirekt mit bestimmten Rezeptoren des ECS und könnte dazu beitragen, folgende Beschwerden zu mildern:

- Übelkeit und Erbrechen: CBD interagiert mit den Serotoninrezeptoren (5-HT1A)[1] und kann so dazu beitragen, das Übelkeitsgefühl und den Brechreiz zu regulieren.

- Entzündungen: Es könnte helfen, bestimmte Schmerzen, die durch Krebsbehandlungen entstehen, zu reduzieren.

- Schlafstörungen: CBD kann dabei unterstützen, erholsamere Nächte zu fördern.

- Angst und Stress: CBD kann entspannend wirken und dabei helfen, Stress und innere Anspannung zu reduzieren.

Um von den Eigenschaften aller Cannabinoide zu profitieren – und nicht nur von CBD – empfiehlt sich ein Breitspektrum-CBD-Öl. Es enthält alle Wirkstoffe der Hanfpflanze mit Ausnahme von THC und ermöglicht so die Nutzung des sogenannten Entourage-Effekts.

Welche Risiken gibt es bei der CBD-Anwendung während einer Krebserkrankung?

Auch wenn zahlreiche wissenschaftliche Studien CBD positive Effekte auf das allgemeine Wohlbefinden zuschreiben, ist Vorsicht geboten. Verschiedene Laborstudien haben gezeigt, dass CBD bestimmte Enzyme hemmen kann, die am Abbau von Medikamenten im Körper beteiligt sind. Dadurch kann CBD deren Wirkung und Nebenwirkungsprofil beeinflussen.

Die Einnahme von CBD birgt daher ein Risiko für Wechselwirkungen mit Medikamenten. Deshalb solltest du unbedingt vor der Anwendung Rücksprache mit einem Onkologen halten. Er oder sie kann einschätzen, ob CBD unerwünschte Wechselwirkungen mit deiner Krebsbehandlung oder anderen Medikamenten haben könnte.

Zur Erinnerung: CBD darf niemals eine medizinische Behandlung ersetzen. Eine Anwendung kommt ausschließlich zur Unterstützung bei Symptomen oder Behandlungsnebenwirkungen (Übelkeit, Schlafprobleme, Angst …) in Frage – und das nur nach ärztlicher Absprache. Das CBD-Produkt sollte dabei von hoher Qualität sein, den geltenden Vorschriften entsprechen (maximal 0,3 % THC) und frei von schädlichen Substanzen sein.

Aus unserem Wellness-Sortiment von cb'dé sind unsere CBD-Öle französischer Herkunft und garantiert THC-frei. Von der Kultivierung bis zur Verarbeitung wird alles zu 100 % natürlich hergestellt – mit biologisch angebautem Hanf aus der Bretagne. Unsere Produkte werden von einem unabhängigen Labor geprüft, um eine reine und vollständig gesetzeskonforme Zusammensetzung zu gewährleisten.

Quellen:

[1] Kogan NM, Lavi Y, Topping LM, Williams RO, McCann FE, Yekhtin Z, Feldmann M, Gallily R, Mechoulam R. Novel CBG Derivatives Can Reduce Inflammation, Pain and Obesity. Molecules. 2021; 26(18):5601. https://doi.org/10.3390/molecules26185601

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